Gekv.blog - Der Schülerpodcast der Gesamtschule Kevelaer

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Transkript

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00:00:04:

00:00:17: Hallo, wir haben heute so eine Special Folge mit den Schülsozialarbeitern.

00:00:23: Und ja stelle euch doch bitte einmal vor!

00:00:26: Ja mein Name ist Anna Eckhardt und ich bin jetzt das zweite Schuljahr hier.

00:00:32: also ich bin fast zwei Jahre beim Team der Schulsozial Arbeit.

00:00:36: Hallo, mein Name ist Simon Fiedler.

00:00:37: Ich bin seit dem Jahr im Gründungsjahr hier als Sozialarbeiter gearbeitet.

00:00:47: Ja okay und dann stellen sich einmal meine Freunde die mit mir das Interview machen vor.

00:00:53: Hi ich bin Caitlyn.

00:00:54: Hi, ich bin Emilia.

00:00:57: Hola!

00:00:58: Hier ist Lia.

00:00:58: Dann

00:01:00: kommen wir

00:01:01: auch direkt zum Interview.

00:01:03: Wie viele Termine haben Sie in einer Woche?

00:01:07: Schwierige Frage.

00:01:07: Also wir arbeiten ja jeder für uns selber, also wer mehr jeder unterschiedliche Beratungstermine und generell jeder arbeitet irgendwie ein bisschen unterschiedlich.

00:01:18: Ich würde sagen so pro Tag hat man zwischen drei und sechs Termin ums Schnitt?

00:01:24: Ja könnte gut hinkommen.

00:01:25: Ein Großteil von uns arbeitet auf jeden Fall Vollzeit, sodass wir wirklich dann auch unsere neun dreißig Stunden hier in der Schule verbringen.

00:01:34: Gut, die Zeit immer voll ist.

00:01:35: Und dann kann es auch manchmal sein dass so ungeplanten Sachen noch passieren also das irgendwie noch ein neuer Termin dazu kommt oder so wenn gerade irgendwas jetzt passiert ist, dass wir dann auch nochmal umplanen

00:01:43: müssen.

00:01:45: Was genau ist Ihre Aufgabe in der

00:01:48: Schule?

00:01:51: Unsere Aufgabe ist einfach, dass alle Schüler unterstützen bei jeglichen Problemlagen.

00:01:59: Die Schüler können mit allen Themen irgendwie zu uns kommen, was einen irgendwie beschäftigt oder wo man gerade sagt ich habe eine schwierige Zeit und mir braucht einfach ne Personen mit der ich darüber sprechen kann.

00:02:09: Und genau das ist so unsere Hauptaufgabe.

00:02:12: Genau also wie gesagt unser Hauptaufgang und unsere weiteren Aufgaben ist eben noch dass wir so Projekte machen mit Klassen.

00:02:18: da geht es dann in den fünften und sechsten Klassen darum, dass sie sich erst mal kennenlernen, dass wir Übungen machen, dass die Klassengemeinschaft zusammenwächst.

00:02:25: und mit den älteren Klassen machen wir dann sowas zum Thema psychische Gesundheit in der neunten Klasse, im Suchtpräventionen, im achten Jahrgang Medienkompetenz.

00:02:34: Im siebten Jahr gang und so verschiedene Projekte.

00:02:37: genau das letzte ist eben noch dass wir ein Netzwerk arbeiten machen.

00:02:40: Das heißt wir sprechen uns auch mit Netzwerkpartnern am wie zum Beispiel von Karitas oder vom Jugendamt oder von der Polizei, dass wir da auch mit diesen anderen Netzwerkstellen zusammenarbeiten.

00:02:49: Was ist denn die Karitas?

00:02:54: Ja, die Caritas ist sozusagen ein ja wie sagt man einen Verein Beratungszentrum

00:03:01: vielleicht?

00:03:02: Ja, ein Träger.

00:03:04: Und die haben ganz verschiedene Angebote und da kann man zum Beispiel auch als Kinder- und Jugendliche sich melden wenn man da Termine möchte oder auch Eltern können sich da melden.

00:03:13: Die haben auch noch so Spezialbereiche wie z.B.

00:03:15: auch Suchtberatung bieten sie zum Beispiel an.

00:03:17: aber die Caritas macht ganz viele Aufgaben hier in Deutschland.

00:03:20: Aber für uns als Schüler, wir haben mit der Erziehungsberatungen Karitaszentrum für Integration und Migration, also für Menschen mit Migrationshintergrund.

00:03:30: Mit denen haben wir auch viel zu tun.

00:03:32: Und was ich noch vergessen habe die haben auch Schulsozialarbeiter an den Grundschulen.

00:03:36: das heißt auch mit den Schulsozialarbeiterinnen von der Grundschule diesen auch von der Karitas mit denen arbeiten wir auch

00:03:41: zusammen.

00:03:44: Wann müsst

00:03:44: ihr etwas weiter sagen?

00:03:48: Wie meinst du das genau?

00:03:49: Also vielleicht möchtest du einmal erklären...

00:03:52: Also wenn ein Schüler ihnen etwas erzählt und müssen sie dann Manchmal etwas weitersagen, wenn das ganz schlimm ist.

00:03:59: Was dieses Schüler erzählt?

00:04:01: Genau.

00:04:01: also grundsätzlich haben wir die Schweigepflicht und immer wenn jemand akut in Gefahr ist dann ist das so ein Fall wo man sagen muss okay wir müssen vielleicht was weiter sagen aber es gibt auch Fälle wo man sagt irgendwie ja vielleicht macht das Sinn mal mit der Lehrkraft darüber zu sprechen oder vielleicht mit den Eltern Und dann ist dass eine Sache was man immer mit den Schülern abspricht Und wo wir dann eventuell auch in den Austausch mit anderen gehen.

00:04:29: Es kommt einfach manchmal vor, dass jemand jetzt akut gerade in dem Moment Hilfe braucht und dann fällt automatisch die Schweigepflicht sofort weg.

00:04:36: Also es ist im Gesetz so geregelt, wenn irgendjemand gerade Schutz braucht, das dann keine Schweigeflicht mehr da ist.

00:04:42: Das kommt ab und zuvor aber das ist relativ selten.

00:04:45: Ja kann ich verstehen!

00:04:47: Haben Sie Tipps für den Prüfungsangst?

00:04:56: Ja, also wir haben immer mal wieder auch Schüler und Schülerin die halt Prüfungsansamen, die an zu uns kommen.

00:05:02: Und das ist glaube ich auch individuelles Thema, dass wir dann einfach auch uns anhören was genau löst den Stress gerade raus bei manchen doch noch so, dass die auch sagen, die sind nicht immer gut vorbereitet gewesen.

00:05:14: Dass wir da vielleicht nochmal mit denen überlegen wie kann die Vorbereitung für die Klassenarbeiten ein bisschen besser sein?

00:05:18: Sodass sie sich dann auch sicherer fühlen und ein bisschen selbstbewusster sind.

00:05:22: aber dann kann man auch generell am Selbstbewusstsein auch arbeiten.

00:05:25: also das man irgendwie guckt was ist eigentlich die Stärken von der Person und dass die Person nicht mehr nur an etwas Negatives denkt sondern auch darüber dass die Personen auch ganz viele stärkeren Ressourcen und Qualitäten hat einfach ein bisschen positive auch auf sowas schauen kann.

00:05:40: Und da können wir so ein bisschen unterstützen, es kann aber auch vorkommen, dass so eine Prüfungsangst so stark ist, dass wir auch da nicht weiterhelfen können und dann ist das manchmal auch so, dass sie zu einer anderen Stelle weiterleiten, dass die zum Beispiel mit einem Therapeuten oder einer Therapeutin Gespräche haben wo er nochmal intensiver daran gearbeitet wird.

00:05:59: Das kann auch vortkommen

00:06:01: Ja.

00:06:01: was aber ganz wichtig ist, dass ihr wenn ihr merkt irgendwie bei euch habt da vielleicht so eine Prüfungsangst oder so.

00:06:07: Dass sie darüber auch sprecht.

00:06:08: also das ist ganz ganz wichtig um überhaupt herauszufinden okay Was kann ich dagegen machen?

00:06:13: Oder dass man halt irgendwie erkennt Ich muss da vielleicht doch etwas gegenmachen um sich da selber vielleicht auch irgendwie Hilfe zu holen.

00:06:22: Was

00:06:23: sollte man machen wenn man gemobbt wird?

00:06:27: Auf jeden Fall nicht für sich behalten und das nicht mit sich selber ausmachen sondern immer eine Person ja dazunehmen, die man, der man irgendwie vertraut.

00:06:36: Egal ob das jetzt der Klassenleiter oder die Klassen-Leiterin ist ne?

00:06:40: Oder weiß ich nicht, wer jemand von der Schuhsozialarbeit oder einen guten Freund oder wäre auch immer der Person, der ihr vertraucht vielleicht auch eure Eltern dass sie die da mit uns Boot holt und damit denen einfach drüber sprecht Und dann entsprechend ja kann man immer gucken wie man euch da gut irgendwie unterstützen kann.

00:06:59: Genau das Wichtigste ist, glaube ich, dass man auch einer Person – also das machen wir immer deutlich – wenn man Mobbing erlebt.

00:07:05: Dass man auf jeden Fall was dran ändern kann und dass man die Situation so verändern kann, dass sich die Person wieder wohl fühlt.

00:07:11: Am besten ist es immer, wenn man so früh wie möglich darüber spricht und versucht etwas zu verändern oder Unterstützung sich holt.

00:07:18: Je früher das ist, desto

00:07:19: mehr und desto schneller

00:07:20: können wir da irgendwie helfen.

00:07:23: aber genau wie Anna schon gesagt hat Das Allerwichtigste ist, dass man das nicht nur in sich selber rein frisst sondern damit anderen darüber redet.

00:07:30: Egal wie mit

00:07:31: wem.

00:07:32: Man sollte wirklich darüber reden so einen Schleppmann, dass die ganze Zeit mit sich herum und fühlt sich total schlecht.

00:07:37: Auf jeden Fall!

00:07:38: Kann dann sogar eine Depression kriegen davon?

00:07:40: Ja

00:07:40: zum Beispiel.

00:07:43: Fanden Sie schon mal etwas verstörend was ein Schüler gesagt hat?

00:07:46: Also ich würde sagen nein weil jeder oder jedes Problem hat ja irgendwie ne Daseinsberechtigung.

00:07:51: also irgendwie.

00:07:53: wenn sich jemand irgendwie weiß ich nicht schlecht fühlt und dann vielleicht irgendwie was äußert, dann sollte man das ernst nehmen.

00:08:01: Und da auch irgendwie mit demjenigen drüber sprechen und gucken okay wo kommt das her?

00:08:06: Wir haben ja schon auch Schülerinnen und Schülern die vielleicht gerade emotional wirklich angespannt sind, die gerade eine besondere Situation in ihrem Leben haben und wenn sie davon erzählen und so... Da können schon mal besondere Ausdrücke oder Erzählungen oder sowas bei rumkommen.

00:08:22: Aber es ist ja immer total wichtig, dass die sich dann öffnen und deswegen kann man bei uns gar nichts Falsches sagen zum Beispiel.

00:08:28: Also alles was wir hören ist immer wichtig und wir nehmen alles ernst was erzählt

00:08:32: wird.

00:08:34: Ist auch schön so eine Person zu haben.

00:08:37: Manche

00:08:37: nehmen das überhaupt nicht ernst oder finden das total übertrieben?

00:08:45: Wie sieht ihr Alltag

00:08:46: aus?

00:08:49: ganz unterschiedlich würde ich sagen.

00:08:50: Es hätte vorhin ja schon mal erwähnt, dass wir jeder so ein bisschen für uns selber arbeiten und jeder hat irgendwie eine unterschiedliche Anzahl auch von Stunden die man irgendwie da ist also je nachdem und jeder legt seine Termine auch ein bisschen selber.

00:09:03: aber ich würde sagen das man auf jeden Fall Beratungsfälle an einem Tag hat.

00:09:08: dann haben wir natürlich auch sowas wie Dokumentationsarbeit.

00:09:11: Dann haben wir so ein paar Besprechungstermine einen bis zwei Mal in der Woche stattfinden, egal ob das jetzt vielleicht auch in der Schule mit jemandem ist oder im Team dass wir uns intern irgendwie besprechen.

00:09:26: Genau da machen auch ein paar von uns AG-Angebote zum Beispiel.

00:09:29: Es

00:09:32: ist eigentlich eine bunte Mischung wie gerade schon beschrieben, dass wir manchmal um einzelne Schüler und Schülerinnen kümmern, dass sie mal was mit ganzen Klassen oder Gruppen machen.

00:09:41: Deswegen eigentlich auch eine schöne Abwechslung in unserem Beruf.

00:09:44: Manchmal hat man ein schwieriges Gespräch und zwar da Stunden später kann ich dann aber auch in der Fußball AG irgendwas ganz lockeres

00:09:50: zum Beispiel machen.

00:09:51: Was für Agis haben Sie denn?

00:09:56: Also, ich leite jetzt seit mehreren Jahren... zwei AG und das ist einmal die Fußball AG, die ist so im fünften sechsten Schuljahr.

00:10:03: Da geht es nach Geburtsjahrgängen und dann bete ich später in neunten und zehnten Schuljahren noch eine Trainerausbildung an.

00:10:08: Das heißt man kann hier Fußballtrainer werden bei mir in einer AG genau.

00:10:12: Und das macht mir sehr viel Spaß!

00:10:13: Und darüber hinaus mache ich noch mit einem Lehrer zusammen dass wir die Schulmannschaften betreuen.

00:10:18: Das heisst es gibt so Fußballturniere wo man dann gegen andere Schulen Fußball spielen kann und da bin ich auch zum Beispiel drin in der Betreuung.

00:10:26: Genau, ich mache aktuell keine oder leite aktuell keine AG.

00:10:30: Aber Kollegen von uns leiten auch.

00:10:33: Agin zum Beispiel die Garten-AG wird von einem Kollegen geleitet und die Streitschrichtung zusammen in einer anderen Behandlung.

00:10:40: Stimmt, die wurde letzten vorgestellt.

00:10:43: Auch sehr

00:10:44: cool!

00:10:46: Die Streitschlichtung sucht auch noch Leute, also auch in den nächsten Jahren.

00:10:49: Wer da Lust hat, also wer das jetzt hier hört, dann werden auf jeden Fall noch gute Leute gesucht.

00:10:53: Wer der Lust hat meldet sich dabei.

00:10:55: Herrn Schwerdorf oder Frau Christian Grüße gehen raus.

00:10:58: In der Atemschule

00:10:59: war ich auch

00:11:00: Streitstecht darin aber wurden eigentlich nicht gebraucht.

00:11:03: Ein Glück!

00:11:04: Also wir merken von der Schuhe Sozialarbeit auf jeden Fall, dass man das gut gebrauchen könnte.

00:11:08: Weil bei uns kommen auch manchmal Streitigkeiten an wo wir auch sagen, so eine Streitpflichtung wäre schon hilfreich.

00:11:13: Dass man da vielleicht zuerst guckt ob die helfen können und wenn es irgendwie nicht besser wird dann könnten wir immer noch von der Schulsozialarbeit aushelfen.

00:11:19: Ich glaube auch, dass das total hilfreich wäre.

00:11:22: Wie teilt ihr die Termine auf?

00:11:24: Das ist zum Teil so, dass

00:11:27: z.B.,

00:11:27: wenn jetzt ein Schüler irgendwie sagt, ich möchte vielleicht mal mit jemandem sprechen von der Schuhsozialarbeit dann nehmen wir das immer erst einmal auf kann sein, dass sich jemand selber meldet.

00:11:36: es kann sein ,dass Eltern sich melden bei uns oder aber auch Lehrkräfte.

00:11:41: genau da nehmen wir dies auf und dann haben wir einmal in der Woche eine Fallverteilung wo wir dann im Team darüber sprechen und das dann aufteilen.

00:11:50: man darf sich aber auch immer jemanden wünschen.

00:11:52: also wenn jetzt irgendjemand sagt Ich möchte lieber mit einer Frau sprechen oder mit einem Mann.

00:11:57: Oder vielleicht auch mit einer bestimmten Person darf derjenige das immer äußern und wir schauen eigentlich immer, dass wir das dann auch so einhalten und euren Wünschen da irgendwie nachgehen

00:12:06: können.".

00:12:07: Genau, wir haben da so ein kleines Messgerät.

00:12:08: Das heißt, wer hat gerade viel zu tun und die kriegen dann vielleicht nicht noch mehr Aufgaben?

00:12:14: Und die, die gerade ein bisschen weniger zu tun haben, die noch ein bisschen Freiraum haben?

00:12:17: Die kriegen neue Aufgaben.

00:12:18: Was vielleicht noch wichtig ist, dass wir jetzt seit ein paar Jahren an der Gesamtschule Bezugsklassen haben.

00:12:24: Ich bin zum Beispiel für eine fünfte Klasse zuständig... mache ich dann mit dieser Klasse Programm und meine anderen Kollegen, die haben einen Sinn für eine andere Fünferklasse zuständig.

00:12:33: Das heißt da ist es schon so, dass eine Klasse wirklich auch eine Schulsozialarbeiterin oder ein Schulsocialarbeiter besser kennenlernt.

00:12:44: Und deswegen ist es eben so, das dann zum Beispiel so ist, dass die aus meiner Fünverklasse natürlich eher zu mir kommen.

00:12:52: Aber auch da kann es sein, dass dann jemand sagt, ich möchte nicht mit einem Mann reden.

00:12:55: Ich möchte lieber mit einer Frau reden und das ist ja gar kein Problem wie Anna gerade schon gesagt

00:12:58: hat.

00:13:00: Haben Sie ein Head der Woche?

00:13:01: Weil wir haben ja die Hubrik!

00:13:03: Und da gibt's doch bestimmt irgendjemand von der Schulsozialarbeit für...

00:13:13: Der Tipp der Woche!

00:13:18: Also einen Tipp der Wache würde ich sagen traut euch, sprecht über eure... Probleme beziehungsweise sprecht über das was euch irgendwie beschäftigt belastet.

00:13:25: tragt es nicht mit euch selber um sondern ja sprecht einfach offen darüber und meldet euch gerne.

00:13:31: Jetzt wird's spannend, der Held der Woche!

00:13:35: Also mir fällt jetzt nicht unbedingt hälterwoche einer, aber vor allem ganz viele so kleine Heldenaktionen ein.

00:13:40: wir machen manchmal zum Beispiel auch so Aufgaben mit Klassen die wirklich auch schwierig sind wo man sich auch etwas trauen muss.

00:13:45: da sind manchmal auch Schüler die dann auch sagen weil ich traue mich irgendwas nicht das gibt zb eine Aufgabe So ein Seil drüber klettern mit so ganz vielen anderen Schülern noch als Hilfe.

00:13:54: Und da gibt es so ein paar Schüler, die dann auch schon Angst hatten und dann war das immer cool zu sehen, wenn sie sich getraut haben.

00:14:00: Also gab's dann eben auch Personen, die sich dann getraute haben von anderen sich rüberheben zu lassen.

00:14:05: und wir hatten auch schon mal vor ein paar Jahren eine Person, die saß im Rollstuhl und die hat sich über einen Seil darüber heben lassen.

00:14:11: Das waren richtig coole Aktionen, wo jemand vielleicht zuerst ein bisschen Angst hatte aber sich dann auch mit der Klassengemeinschaft etwas zusammengetraut

00:14:17: hat.

00:14:19: Das ist auch schön, wenn man sich dann nochmal auf die Klasse verlassen kann.

00:14:23: Ja!

00:14:24: Obwohl, man muss ja immer eine Klassengeweinschaft sein weil das halt auch wichtig

00:14:28: für

00:14:28: die nächste Zukunft, die man zueinander klarkommt.

00:14:31: Man muss in der Klasse dann ganze sechs Jahre glaube ich weiter

00:14:37: klarkommen

00:14:37: und da es ist halt dann sehr schön zu sehen wie man halt dann immer miteinander

00:14:42: hilft.

00:14:43: und ja... Wenn man sich gegenseitig unterstützt

00:14:45: einfach, ne?

00:14:46: Ja!

00:14:47: Das sollte unsere Klasse noch

00:14:48: lernen.

00:14:49: Ich glaube, das müssen einige Klassen.

00:14:51: Das ist ja für alle Klassen immer eine Entwicklungsphase hier auch und es gibt keine Klasse wo alles perfekt läuft.

00:14:57: also wir haben jetzt schon so viele Klassen hier gesehen in den letzten Jahren und die Klassen gibt's nicht wo alles perfekt läuft und deswegen ist es für alle klassen immer einer Entwicklungsaufgabe.

00:15:10: Was ist Ihre Beziehung zu den

00:15:14: Lehrern?

00:15:15: Wir arbeiten mit den Lehrkräften eng zusammen.

00:15:17: Es ist wichtig sie sehen euch ja jeden Tag oder zumindest eure Klassenleitungen sehen euch sehr, sehr viel nah zu jeden Tagen.

00:15:24: Und deswegen sind Lehrkräfte ein wichtiger Kooperationspartner für uns.

00:15:29: Wir arbeiten eng mit den zusammen, sind eng im Austausch mit den Lehrkräften.

00:15:33: die melden zum Beispiel auch manchmal bei uns irgendwie einen Schüler wo sie sich vielleicht ein bisschen Sorgen drum machen und wo wir dann gucken okay wie können wir da gut unterstützen gemeinsam?

00:15:45: Genau.

00:15:46: Wir arbeiten, wie gesagt, sehr eng mit ihnen zusammen und so ein Austausch regelmäßig ist ganz wichtig dafür auch.

00:15:53: Und es ist zum Beispiel auch so dass wir auch schon mal bei Ausflügen fürs Kollegium oder so das heißt wenn's mal einen Ausflug gibt für die Lehrer oder sodass wir dann da teilweise dabei sind und uns einfach nach der Schule noch einmal bisschen besser kennenlernen.

00:16:07: Mit welchem Problem kommen Schüler zu Ihnen?

00:16:11: Was sind ganz, ganz unterschiedliche Probleme?

00:16:13: Das kann man gar nicht pauschal sagen.

00:16:15: Es sind irgendwie Probleme oder das können Probleme in der Schule sein.

00:16:18: Das können Probleme zu Hause sein.

00:16:20: Da können vielleicht auch persönliche Probleme sein.

00:16:23: also es gibt ja kein Thema was irgendwie falsch bei uns wäre.

00:16:28: Genau wir machen es tatsächlich so dass wir das jetzt seit ein paar Jahren aufschreiben.

00:16:33: Also wir haben eine Statistik Wo drin steht, mit welchen Themen die zu uns kommen.

00:16:37: Da sind so dreißigvierzig verschiedene Themen und wie schon gesagt wurde man kann mit jedem Thema zu uns kommt.

00:16:45: Wer sich da genauer für interessiert, kann sich das mal anschauen bei uns diese Statistiken.

00:16:51: Die haben wir zum Beispiel auch schon mal gezeigt oder das ein bisschen erklärt.

00:16:55: Aber es sind ganz viele verschiedene Themen.

00:16:56: Welche kommen denn oft vor?

00:16:59: Am häufigsten ist tatsächlich wirklich so, dass es Streitigkeiten mit anderen Mitschülern sind.

00:17:04: Ich glaube das ist einfach auch dadurch, dass das in dieser Altersklasse von fünf bis zu zehnten Klasse irgendwie Streitkeiten immer mal vorkommen können.

00:17:12: Das ist eben schon ein häufiges Thema und ganz viele kommen aber auch bei irgendwas anderes gerade Schwieriges im Leben.

00:17:19: Das kann dann auch mit der Familie zusammenhängen.

00:17:20: Das kommt öfters schon einmal vorne.

00:17:23: nur irgendwas ist, was wir dann auch noch mal gemeinsam mit den Eltern besprechen zum Beispiel.

00:17:27: Das sind so die beiden Sachen, die so mit am häufigsten vorkommen.

00:17:29: und da gibt es viele weitere Themen.

00:17:30: Es gibt

00:17:31: z.B.,

00:17:31: dass Schülerinnen sagen, sie haben gerade finanzielle Probleme in der Familie, sodass die neuen Turnschuhe oder Hallenschuhe nicht bezahlt werden können oder die Klassenfahrt und auch da gibt's zum Beispiel Möglichkeiten also gar kein Problem das wir dann da auch Hilfen organisieren können, sodas eine Klassenpfad für eine Familie zum Beispiel bezahlt wird Oder eine neue Turnschule.

00:17:52: Das Wichtige ist immer, man muss Bescheid sagen.

00:17:54: Entweder dem Klassenlehrer oder Lehrerin oder uns Bescheids sagen, dann können wir da sowas organisieren.

00:17:59: Genau und was ganz wichtig ist auch das kein Thema irgendwie aussichtslos ist.

00:18:04: Man findet in der Regel zu jedem Thema eine Lösung.

00:18:07: Und dabei unterstützen wir einfach.

00:18:09: Haben Sie denn Musiktipps?

00:18:11: Oder ein Lieblingslied?

00:18:12: Musiktips!

00:18:13: Simon ist ganz großer Fan von Linking Park.

00:18:16: Was ist das

00:18:16: denn?!

00:18:17: Erste Band hier... Ist schon etwas älter, aber die spielt immer noch.

00:18:23: Ja, ich weiß gar nicht so aktuelle Musik...

00:18:28: Rockpop

00:18:29: oder sowas?

00:18:30: Also

00:18:31: ich bin schon mal bei Rock am Ring und dieses Jahr bin ich beim Hurricane Festival.

00:18:35: Gibt

00:18:36: es Eltern, die aggressiv oder abweißen sind?

00:18:41: Es ist so dass wir mit allen Menschen, mit denen wir Gespräche führen.

00:18:47: Also da kommt es immer wieder auch mal vor, dass wir auch schwierige und herausfordernde Gespräche haben.

00:18:51: Das kann mit Schülern zu sein das kann mit Eltern so sein, das kann auch mit Lehrkräften so sein.

00:18:55: Und da kommt ab und zu, dass man vor, ne?

00:18:58: Dass da auch eben eine emotionale Stimmung ist oder dass irgendeine Person sehr traurig ist oder auch mal wütend ist und auch mal aggressiv ist oder sowas.

00:19:06: Ja das kann vorkommen.

00:19:07: aber das ist jetzt so dass wir da ja eigentlich immer versuchen bestmöglich trotzdem auf die Person einzugehen gucken, dass wir da irgendwie gemeinsam einen Weg finden wie es positiv weitergehen kann.

00:19:23: Dass sich alle wieder ein bisschen beruhigen können und dass man dann gut eine Lösung besprechen kann mit der alle auch leben können.

00:19:29: Aber das kommt manchmal vor aber da sind wir auch versuchen so was dann auch zu beruhigern und dann auch wieder positiv in die Zukunft schauen

00:19:38: zu können.

00:19:39: Genau ich würde doch sagen Ja, wir uns auch immer gegenseitig unterstützen und dass man das auch ganz transparenter besprechen kann wenn man irgendwie ein Gespräch mit einem Elternteil oder so hat.

00:19:48: Und dass man eigentlich immer auf eine gute Lösung kommt weil ja auch einfach jeder daran interessiert ist, dass die Situation sich einfach wieder verbessert.

00:19:56: Wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen?

00:20:00: Ja spannende Frage.

00:20:03: Ich habe einen Bundesfreiwilligendienst damals gemacht an einer freien Gesamtschule Und hab dann irgendwie schnell gemerkt, okay mir macht die Arbeit einfach total Spaß.

00:20:15: Also da war ich noch nicht in der Schulsozialarbeit aber mir macht einfach die Arbeit mit Jugendlichen ganz viel Spaß.

00:20:20: Dann habe ich aber tatsächlich während meines Studiums mit Menschen mit Behinderungen gearbeitet Mit erwachsenen Menschen Was mir auch sehr großen Spaß gemacht hat, dann habe ich dann aber irgendwann wiedergemerkbar irgendwie Habe ich Lust wieder mit Jugendlichens zu arbeiten und genau dann habe Ich so den Weg hierhin gefunden.

00:20:38: Arbeiten Sie nur

00:20:39: mit Jugendlichen oder auch mit fünf Classen?

00:20:43: Ja, Kinder an Teenager und Jugendlichen.

00:20:46: Mit euch allen!

00:20:47: Das meine ich mit Jugendlichem.

00:20:53: Bei mir war es eigentlich der Startpunkt, glaube ich, als ich fünfzehn Jahre alt war.

00:20:56: Da bin ich Fußballtrainer geworden in Kebela Und dann habe ich siebzehn jahrelang als Fußballtrainner auch hier im Verein gearbeitet.

00:21:05: Ja, das hat mir einfach schon anfangs einen großen Spaß gemacht da eben Kinder und Jugendliche zu betreuen.

00:21:10: Mit sechzehn Jahren bin ich dann auch noch Messdiener-Betreuer geworden.

00:21:13: Dann bin ich später mit achtzehn jahren auch noch Ferienlagerbetreuer worden vom Ameland Ferienlage und war da viele Jahre dabei.

00:21:20: Und ich habe früher irgendwie gemerkt so die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen macht mir einfach großen Spaß.

00:21:24: und dann später nach meinem Abitur habe ich dann kurz überlegt, ob ich Lehrer werden möchte.

00:21:30: Und dann hatte ich auch kurz damit mal angefangen

00:21:32: für Lehramtsstudien

00:21:33: zu studieren.

00:21:33: Dann habe ich aber irgendwie gemerkt, na ja so ganz das Richtige ist es nicht für mich.

00:21:37: Ich möchte doch noch anders arbeiten und dann bin ich später zur Sozialpädagogin gekommen und deswegen bin jetzt hier Schulsozialarbeiter und bin superglücklich dass ich hier gelandet

00:21:46: bin.

00:21:46: Werden Sie denn auch gut bezahlt?

00:21:47: Also ist die Bezahlung für die

00:21:49: Stunden okay?

00:21:55: Ja, also ich würde sagen es ist ein Ordnung.

00:21:59: Also ja könnte immer besser sein aber man kann schon gut von leben.

00:22:06: Ich glaube wir verdienen schon ganz gut.

00:22:09: manchmal ist natürlich so dass wir wirklich sehr anstrengende Arbeitstage haben sehr herausfordernde Situationen, wo wir dann auch wichtige Entscheidungen treffen müssen oder einfach auch schwierige Arbeit hier auch leisten müssen.

00:22:25: Und dann denkt man sich manchmal auch okay das könnte vielleicht in Zukunft auch noch besser finanziell entschädigt werden.

00:22:33: also da ist auf jeden Fall noch Spielraum in den nächsten Jahren nach oben.

00:22:37: Ja

00:22:38: auf jeden fall Gab es schon mal Situationen die euch länger beschäftigt

00:22:43: hat?

00:22:45: Auf jeden Fall.

00:22:46: Also gerade wenn man irgendwie merkt, okay ein Schüler ist vielleicht total belastet und dem geht es irgendwie ganz ganz schlecht.

00:22:53: Dann versucht man natürlich den Bestmöglichen irgendwie zu unterstützen, dem zur Hälften in den Situation.

00:22:58: aber trotzdem sind das dann so Sachen wo man vielleicht auch nachher nochmal Gesprächsbedarf hat was einen selber angeht.

00:23:05: also dass man das dann irgendwie mitgenommen hat und dass man dann irgendwie noch mal darüber quatscht dass der Arbeitstag vielleicht auch Ja, ein bisschen herausfordernder war und das ist dann immer ganz cool dass man sich damit den Kollegen einfach austauschen kann.

00:23:16: Und man sich da gegenseitig auch als Schuhsozialarbeiter unterstützt.

00:23:25: Ja, Untersuchungen guckt ist schon festzustellen das Menschen die im sozialen Bereich oder auch in der sozialen Arbeit zum Beispiel eine hohe Burnout-Rate haben.

00:23:32: Das heißt nicht dass die irgendwann so erschöpft sind von der ganzen Arbeit und dass sie irgendwann nicht mehr in der Lage sind zu arbeiten.

00:23:38: Und da haben wir für uns frühzeitig auch gesagt dann müssen wir gut gucken, dass uns das nicht passiert sondern dass wir hier viele Jahre gut auch arbeiten können.

00:23:46: Und weil eben wie meine Kollegin schon gesagt hat, weil manchmal wirklich Situationen sind die wirklich wirklich schwierig sind.

00:23:53: Wo ich auch merke Ich kann nach der Arbeit muss sich dann noch drüber nachdenken oder auch am Wochenende haben wir dann verschiedene Sachen für uns entwickelt, dass wir da irgendwie lernen umzugehen.

00:24:02: Dass wir zum Beispiel mehrere Teambesprechungen haben in der Woche das man Sachen nicht alleine entscheiden muss sondern dass wir mit den Kollegen absprechen können und gemeinsam Entscheidungen treffen, dass Wir frühzeitig manchmal auch die Schulleitung mit dazuholen dass die uns da noch mal unterstützt.

00:24:17: und es gibt auch so was professionelle Hilfe zum Beispiel wir haben z.B.

00:24:21: Supervision das heißt, da kommt eine andere Person zur Schule die kennt die Schule gar nicht so gut aber sie berät uns einfach als Team und da können wir uns einfach nochmal so besprechen und auch schwierige Sachen die wir erlebt haben da auch nochmal in Ruhe besprechen.

00:24:33: Das tut richtig gut und da passen wir schon ganz gut auf uns auf.

00:24:36: Genau, ich würde auch... Entschuldigung.

00:24:38: Alles gut!

00:24:39: Ich wollte noch sagen wie Simon gerade gesagt hat, wir haben ein ganz gutes Team und gute Strategien für uns entwickelt, wie wir uns davor schützen Und wo wir einfach in den Austausch miteinander gehen können und auch offen kommunizieren, können das auch so eine Sache.

00:24:55: Wenn ich jetzt sage, boah irgendwie geht's mir diese Woche gar nicht gut?

00:24:58: Ich habe vielleicht eine ganz anstrengende letzte Woche gehabt oder vielleicht hab' ich auch private Themen, die mich beschäftigen Dann können wir das ganz, ganz gut im Team kommunizierend und dann guckt jeder okay Kann ich den anderen entlasten oder wie kann ich den andern entlastet?

00:25:12: Ist ein Fall der den ihr vor ein paar Jahren hatte noch immer so krass im Kopf geblieben dass ihr das jetzt auch in und auswendig könnt also wisst was die Person erzählt hat, wie sie reagiert ist oder so weiter.

00:25:25: Ja also wir müssen immer sehr gut aufpassen.

00:25:28: Wir haben ja eben dieses Schweigepflicht und die nehmen wir sehr, sehr ernst.

00:25:31: Also dies her wirklich auch im Gesetz festgeschrieben.

00:25:33: Und da müssen wir sehr gut gucken wenn wir hier irgendwas sagen dass man nicht nachher irgendwie weiß um wen es da geht.

00:25:40: Was man schon sagen muss ist das wir verschiedene Situationen hatten, die wirklich besonders waren.

00:25:44: Wir hatten schon mal Personen Familie, also den F Familie gerade wirklich schlimm ging, die wirklich eine ganz große Not hatten.

00:25:56: Wo dann viele schwierige Gespräche gefüllt werden mussten mit den Jugendlichen oder den Kindern und auch mit der Familie.

00:26:03: Es gab auch schon mal Situationen auf dem Schulhof, dass es hier zu Gewalt vorfällt gekommen ist, wo irgendjemand so frustriert war das er richtig aggressiv geworden ist und wo wir dann auch versucht haben das zu klären.

00:26:14: Und es gibt noch andere Personen, die haben auch psychisch irgendwie sehr gelitten dass sie so eine psychische Erkrankung entwickelt haben.

00:26:23: Und da ist es auch eben ganz wichtig, dass man da professionelle Hilfe

00:26:26: auch zuholt

00:26:27: und das ist zum Beispiel bei psychischen Erkankungen so, dass hier in der Schule

00:26:31: eigentlich

00:26:32: niemand professionell dafür ausgebildet ist damit umzugehen sondern dann brauchen wir manchmal auch professionelle Hilfen von anderen Stellen wie zum Beispiel von Therapeuten oder Therapeutinnen, oder wirklich Psychologen und Psychiatern.

00:26:44: Und da ist es so dass wir da eben manchmal auch schon mal mit anderen Stellen zusammenarbeiten, z.B.

00:26:49: auch mit der Polizei oder auch einer Klinik zum Beispiel.

00:26:54: Da gab's schon einige Situationen die natürlich herausfordernd sind.

00:26:57: aber genau ich denke das wir gut aufgestellt sind auch mit diesen Situationen um uns zu gehen.

00:27:05: Aber ist bei Ihnen schon mal ein Schüler so richtig ausgerastet?

00:27:10: Also es ist wirklich so richtig.

00:27:12: Ja, es passiert.

00:27:14: Genau!

00:27:16: Wir haben ja vorhin schon gesagt... Also wir haben jetzt hier zum Beispiel im Raum, die Zuhörer sehen das jetzt gerade nicht.

00:27:24: Aber sie sitzen gerade zwanzig Leute oder so im Raum und ich glaube viele von uns haben schon irgendwelche schwierigen Situationen im Leben erleben oder die meisten von uns.

00:27:32: Und es gibt eben Personen, die haben ganz, ganz viele schwierige Situationen in dem Leben erlebten und die kommen dann in so ein Ausnahmezustand, wo das Skilieren auch nicht mehr richtig funktioniert, nur wo die gar nicht mehr wirklich nachdenken können und sich gar nichtmehr richtig kontrollieren können.

00:27:45: Dann ist es so da muss man gut gucken, dass die irgendwann sich wieder beruhigen.

00:27:49: Dass das Gehirn dann auch wieder funktioniert und dass sie dann noch wieder in der Lage sind zu besprechen.

00:27:53: aber sowas haben

00:27:54: wir schon erlebt ja und schon

00:27:57: heftig.

00:28:00: Schöne ist dann auch immer, wenn man ein paar Wochen oder Monate später sieht dass es diesen Personen deutlich besser geht.

00:28:06: Dass die wieder gut schaffen das Schule zu kommen, dass sich irgendwas vielleicht in der Familie wieder beruhigt hat und dass sie wieder auf einem guten Weg, dass die irgendwann hier einen Schulabschluss machen, eine Ausbildung machen und ganz eigenständig im Leben stehen.

00:28:18: Und da sehen wir manchmal auch sehr schöne Entwicklungen.

00:28:21: Das ist glaube ich sogar auch, was ich sage.

00:28:22: Also es ist jetzt keine Frage, aber das was ich glaube ich auch so am schönsten finde dass man einfach in der Regel sehr positive Entwicklungen sieht und man sich nachher sagen konnte ok ich könnte irgendwo unterstützen und ja es ist einfach schön zu sehen.

00:28:38: Schnell frage runter Beantworten Sie so schnell es geht und nennen Sie den Griff den sie lieber haben.

00:28:44: Sie dürfen höchstens drei Fragen überspringen Was haben mit oder ohne Brutel?

00:28:48: Mit!

00:28:49: Ohne Mehr

00:28:50: oder

00:28:52: Berge?

00:28:53: Sommer oder

00:28:55: Winter?

00:28:58: Jeans oder Jogginghose?

00:29:03: Party oder Kino?

00:29:07: Café oder Tee?

00:29:14: Leben

00:29:14: in der Stadt oder auf dem

00:29:17: Land?

00:29:21: Introvertiert

00:29:23: viele Freunde oder Alleine?

00:29:26: Drinnen oder draußen

00:29:27: Draußen.

00:29:29: Teams oder WhatsApp?

00:29:32: WhatsApp.

00:29:34: iPhone oder Android?

00:29:36: iPhone.

00:29:40: Okay, das war's heute mit unserem Interview.

00:29:42: Danke, dass Sie dabei waren!

00:29:43: Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!

00:29:44: Tschüss!

00:29:45: Danke, daß Sie dabei sein durften!

00:29:46: Ja, danke für die Einladung und

00:29:47: wirklich cooles Projekt.

00:29:48: viel Erfolg weiterhin!

00:29:49: Danke!

00:29:51: Das war der heutige Podcast.

00:29:53: Neue Folgen gibt es jeden Freitag auf Spotify und überall wo es Podcasts gibt.

00:29:57: Wir hören uns...

Über diesen Podcast

Wir interviewen Lehrerinnen und Lehrer, wir bringen Euch News rund um die Schule und allerhand Lustiges rund um die GEKV.

von und mit Podcast AG der Gesamtschule Kevelaer

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